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Schon mal nachgedacht?

Woher kommt der richtige Stil, das richtige Gespür für das Photo?

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Manfred Zimmermann lässt in seinem Buch „Das Gehirn aus nachrichtentechnischer Sicht“ aufhorchen. Pro Sekunde strömen 1 Mio Bits visueller Wahrnehmung, 100.000 aus Auditiver Wahrnehmung, dann kommt noch Kinästhetik und Geschmacksinn dazu.

Bewußt verarbeiten können wir lediglich 40 Stück.

Hier sind mächtige unbewußte Filter für uns am Werk, die die Komplexität für uns auf ein erträgliches Maß reduzieren. Diese führen meist unreflektiert ein Schattendarsein.

Ein bemerkenswertes, oft vergessenes Filter ist das der kognitiven Dissonanz. Wir nehmen das eher wahr, was unserer Meinung entspricht.

Kognitive Dissonanz bestimmt die Einzigartigkeit des Photographen.

Den Auslöser drücken kann jeder. Am Ort des Geschehens, zur richtigen Zeit, in der richtigen Stimmung, den Focus auf den relevanten Ausschnitt gerichtet, vorher vielleicht noch Einstellungen, Licht etc. gesetzt ist eine individuelle Leistung, und auch schwer kopierbar. Individualität, ermöglicht durch kognitive Dissonanz. Interessante Idee, nicht wahr?

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