Geschmack ist nicht nur beim Essen wichtig.

 

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Ist guter Geschmack erlernbar?

Ich denke in gewissen Grenzen schon.

Harmonie und Kontrast sind wichtig.

Inszenierungen, Outfit,Typ, Location und Co. müssen zusammenpassen. Sonst ist die Mühe umsonst und die Photos sind für den Mistkübel.

Auch wenn Authentizität rockt – viele meiner ShootingkundInnen wollen auch einmal in andere Rollen schlüpfen und ausprobieren, was sein kann.

So etwas nenne ich dann To-Be Fotos.2454

 

Fernöstliche Powerpointreinigung.

getmotivated2016

Hey Freunde, wir sind immer noch im Februar.

Februar kommt von lateinisch februare. Und das heißt?
Entweder – Richtig! Reinigung oder – Hey freue mich, dass Du meinen Blog liest.

Wir machen Frühjahrsputz vor dem Frühling. Wir waren schon überall. Haus – Herz – Hirn etc.

Nun sind wir bei unseren Powerpointfolien.

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Schauen wir mal nach Fernost.

Da gibt es die Konzepte der Zen Ästhetik.

Bevor wir hier ins Detail gehen – Ein wichtiges Missverständnis.

Vorsicht, nicht verwechseln.

Einfachheit ist Klarheit und Direktheit.

Einfachheit ist das direkte zum Punkt kommen.

Einfachheit ist nicht Vereinfachung oder irreführende Vergröberung, wo man durch Auslassen von komplexen Sachverhalten unterstützt von seichten Inhalten gewürzt mit leerer Phasendrescherei zu irreführenden und falschen Messages kommt.

Kanso, die Einfachheit.

Schönheit und visuele Eleganz entstehen durch Weglassen und Selbstbeschränkung. Gut ausgedrückt, auch uns nicht fremd. Die Business Leute hätten Einfachheit, als Erzielen der größten Wirkung mit den geringsten Mitteln definiert. Gut zu…

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Pareto vs. whatever it takes

186Perfektionismus ist unproduktiv.

Vilfredo Pareto hat im 18. Jahrhundert in seinen Studien gezeigt, dass 20% der Personen 80% des Volksvermögens besaßen. Dieser Relation folgen viele Dinge. 20% der Arbeit machen 80% des Erfolges. 20% der Fehler bringen 80% der Troubles. Die letzten 100 Meter zum Gipfel sind oft die beschwerlichsten. Kann das für alles über 5000 Meter persönlich bestätigen.

Ich bin oft rastlos und ungedulig und es beruhigt mich, wenn ein schneller Draft da ist. Vor allem von Photoshop Composings. Und ich stehe auch zum Imperfekten.

Passion verlangt manchmal auch nach der whatever it takes Mentalität.

Wenn ich im kreativen Fluss bin, dann verrinnt die Zeit im Nu. Wer sein Ding macht, ist im Fluss. Vertraglich vereinbarte Ergebnisse liefere ich pünktlich und zeitgerecht aus. Die kreativen 110% sind eingeladen. Manchmal kommen sie erst ein halbes Jahr nach dem Shooting.

Ich bin Ideen-reich

Ich sitze auf einem Fundus guter Fotos. Insgesamt werden es nun etwa 200.000 sein. Ein Composing ist eine Kombination von mindestens 2. Manchmal bis zu 10.

Kreativität = Zufall x Zeit x Stimmung zum Quadrat

Flexibilität ist meine Stärke. Ich bin interdisziplinär ausgebildet und daher habe ich viele Handlungsmöglichkeiten. Und ich bin neugierig. Mich interessieren Situationen, wo nicht alles 100%ig unter Kontrolle ist.

Ich photographiere daher lieber on the Spot als im Studio, wo alles 100% kontrollierbar ist. Und ich nehme mir die Zeit, die es braucht.

Kreativität lässt sich nicht erzwingen, sondern nur einladen.

Und ich bin ein guter Gastgeber.

Outdoor 2016

Ein Leben wie ich’s gerne hab, das spielt sich nicht im Zimmer ab.

Das ist der Beginn eines Liedes aus den 50er der 60er Jahren – trifft ganz meinen Geschmack. Ich bin gerne am Spot und Ort des Geschehens. Und ich erlebe immer wieder gerne Neues.

So bin ich halt. Ein Kreativer auf der freien Wildbahn. Wer mit mir arbeitet, muss einigermaßen Flexibel sein. Anders als im Studio ist nicht alles vorhersehbar.

In den Monaten  wo keine Outdoorshootings möglich sind, zaubert Photoshop Approximationen. Die wie man sieht – auch rocken.

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Wer A sagt muss nicht B sagen

Wer A sagt, muss nicht B sagen.

Er kann auch zugeben, dass er sich bei A geirrt hat.

Ja, der gute alte Berthold Brecht hat es bereits in Worte gefasst. Ein wichtiger Punkt – unser Ego schneidet uns oft den Rückweg ab. Etwas Mut zu investieren, um seinem Ego mal öfter die Stirn zu bieten, könnte sich durchaus verzinsen.

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Aber die gute Nachricht: Es gibt nicht nur zwei Alternativen, sondern drei.

Daher die Forderung:

Berthold Brecht zurück auf die Schulbank

Es gibt nämlich noch eine dritte Option. Durch Zeitablauf ist nun die Faktenlage eine andere. Hinterher ist man immer klüger. Die Frage ist, ob zum Zeitpunkt t alle erforderlichen relevanten Fakten berücksichtigt wurden.

Last, but not least: Oscar Wilde reloaded.

Am Ende wird alles gut sein. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht zu Ende.